Es naht die jährliche Zeit der Adventskalender. Ich liebe es so sehr, diese Kalendertürchen zu öffnen, die Vorstellung, was sich dahinter verbergen könnte, die Spannung …
Vor zwei Jahren etwa hatte ich die Idee, für meine Liebsten in der Ferne einen Online-Adventskalender zu erstellen. Eine Geschichte, ein Bild, ein Lied … Irgendetwas nettes.
Meine Programmierkenntnisse sind begrenzt. Meine Freizeit auch. Also wie umsetzen? E-Mails als Entwurf vorbereiten und jeden Tag eine senden? Bei dieser Variante bleibt die Empfängerzahl begrenzt.
Ein Blog und dabei insbesondere Tumblr erschien mir hervorragend geeignet, immerhin kann man sehr einfach die einzelnen Beiträge im Voraus vorbereiten und auf einen bestimmten Tag zur Veröffentlichung terminieren.
Es begann das Schönste am Adventskalender-Selbstbasteln: die Suche nach guten Inhalten. Nicht nur nett, sondern neu und überraschend sollen sie sein. Ausgewogen, nicht zu textlastig, nicht zu einseitig. Aber es wurde plötzlich zwanghaft, die Kreativität ließ auf sich warten … Insbesondere trübte diese, dass andere die Idee bereits vor mir hatten. Und vor allem gibt es schon so viele Online-Adventskalender! Jedes Jahr neue, und jeden Dezember mehr. Was ist in den übrigen elf Monaten des Jahres?
Und so entstanden Idee und Konzeption zu diesem Tumlrblog. Ein Sammelsurium netter Fundstücke für das ganze Jahr.
